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Marvin Kaufmann vom VfR Waldkatzenbach startete bei der Trailtrophy im Harz in Sankt Andreasberg (Kreis Goslar), einem der ersten Enduro Mountainbike-Rennen dieses Jahres.

Es waren insgesamt acht einzelne Stages mit einer Gesamtdistanz von 30km und über 1000 Höhenmetern, die die Teilnehmer bewältigen mussten. Bei Enduro Rennen starten die Fahrer nämlich nacheinander in einzelnen, technisch sehr anspruchsvollen Abschnitten (Stages), die jeweils gezeitet werden. Zwischen diesen gibt es immer Überführungsetappen, deren Zeit zwar nicht in die Wertung mit einfließt, aber trotzdem innerhalb einer gewissen Maximalzeit bewältigt werden muss.

Während am Samstagvormittag auf verschiedenen Abschnitten trainiert werden durfte, startete am Nachmittag der Prolog auf der ersten Stage, die mit ungefähr einer Minute Fahrzeit extrem kurz gewählt wurde und so hauptsächlich dazu diente, um die Startreihenfolge zu ermitteln in der die Fahrer auf die folgenden Stages geschickt wurden. Hier konnte sich Marvin Kaufmann mit dem siebten Platz gleich ganz vorne platzieren.

Sonntag war dann ein reiner Renntag, der aus den restlichen 7 Stages bestand. Da in umgekehrter Reihenfolge des Ergebnisses vom Vortag gestartet wurde, dauerte es bis kurz vor Mittag bis Marvin Kaufmann auf die Strecke geschickt wurde. Die erste Stage dieses Tages war schon zu Beginn extrem schnell und wurde in der zweiten Hälfte extrem steil und sehr technisch.
Die folgenden Stages 3 bis 5 waren sogenannt 'blind Stages', d.h. auf ihnen konnte am Vortag nicht trainiert werden, wobei Marvin auf der vierten Stage die Tagesbestzeit erreichte. Die letzte Stage 7 war die längste des Rennens mit über drei Minuten Fahrzeit, auf welcher auch einige Sprints und technisch anspruchsvolle Kurven eingebaut waren. Durch seine konstant schnellen Zeiten und der Tatsache, dass er ohne Stürze und technischen Defekte das Rennen beenden konnte, landete Marvin Kaufmann in seinem ersten Rennen der Saison mit dem dritten Gesamtrang gleich auf dem Podest, denkbar knapp mit gerade mal 3 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Ein sehr starkes Ergebnis bei einer Gesamtteilnehmerzahl von über 170 Fahrern.