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Sportlerehrung in Schwetzingen

Es war nicht die erste Sportlerehrung von Bürgermeister Matthias Steffan. Jedoch die erste Sportlerehrung nach zwei Jahren Pandemie war dann doch etwas „sehr besonderes“. In seinen kurzen einführenden Worten im Palais Hirsch ließ der Schwetzinger Bürgermeister keinen Zweifel an der großen Bedeutung des Sports für die Gesellschaft. Im Grunde, so Steffan, sei er eines der Fundamente für eine gelingende Gesellschaft. Würde der Sport doch Brücken bauen, die die Gemeinschaft zusammenhielten. Dabei weiß er natürlich, dass die Vereine in Sachen Mitglieder und Angebot in den vergangenen beiden Jahren Federn gelassen haben. Aber zugleich zeigte er sich zuversichtlich, dass die Vereine diese Dürre-Zeiten gut überständen.

Eine Sicht, die Dr. Sabine Hamann vom Sportkreis Mannheim zu teilen schien. Die Vereine hätten bewiesen, dass sie flexibel auf die diversen Herausforderungen reagieren und diese auch mit Disziplin und Durchhaltewillen bewältigen könnten. Aber dafür müsste die Politik und die Gesellschaft als Ganzes dem Sport zur Seite stehen. Nach den beiden Grußworten leiteten der Sänger und TV-1864-Vorsitzende Athi Sananikone und Tim Budavari am Klavier den Ehrungsteil ein, der vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie kleiner als sonst ausfiel.

Als erstes ehrte der Bürgermeister den jungen Mountainbiker Lennart-Jan Krayer. Krayer, der nicht anwesend sein konnte, habe nach neun Jahren dafür gesorgt, dass der Junioren-Weltmeistertitel 2020 wieder nach Deutschland kam. Im gleichen Jahr konnte er auch seinen Titel als deutscher Meister im Cross-Country verteidigen. Ein beeindruckender Sportler, von dem aller Voraussicht nach zu hören sein wird.

Bericht: Schwetzinger Zeitung vom 18.05.2022

Foto: Nove Mesto, Lexware Mountainbike Team