Comeback bei den Baden Württembergischen Cycle-Cross Meisterschaften
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DM Cyclocross – Luckenwalde
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Benedikt Benz Deutscher Vizemeister im Radcross

Grandioser Saisonabschluss für das Radsporttalent der RSG Offenburg Fessenbach
Am vergangenen Wochenende fand in Lukenwalde, Landkreis Teltow-Fläming, südlich von Berlin die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Cyclocross statt. Trotzdem dass es für die Querfeldeinfahrer eigentlich der Höhepunkt und Saisonabschluss ist, zählt das Rennen bereits zur Rennsaison 2022 und die Sportler müssen schon in der nächst höheren Altersklasse an den Start gehen. Trotz Corona-Einschränkungen ist es dem Veranstalter, der Stadt Lukenwalde und dem Radteam Seidel gelungen eine vorbildliche Meisterschaft auszurichten, die alle Erwartungen übertraf. Die 2,8 km lange Rennstrecke bot alles was im Querfeldeinsport für ein unvergessliches Spektakel sorgte. Von der 40 Meter langen Sandpassage, schnelle Kurven auf Wiesengelände, übermächtige Aufbauten und Übergänge bis zu spektakulären Anstiegen und Abfahrten in sandigem Untergrund war alles vorhanden. Erschwerte Bedingungen machten darüber hinaus auch das Wetter, da bei Temperaturen um die 0 Grad einige Abschnitte durch den gefrorenen Boden sehr glatt wurden. Von der RSG Offenburg Fessenbach war Benedikt Benz der einzige Starter der die lange Reise in Angriff nahm. Aber die Vorzeichen standen gut auch als junger Jahrgang in der jetzt neuen Jugendklasse durchaus ein Top Ergebnis erzielen zu können. So konnte Benz bereits den 2. Gesamtplatz der laufenden Rad-Cross Bundesliga sichern und am 2. Januar bei einem international besetzten Radquer-Rennen in Meilen am Zürichsee in der Schweiz schon den 2. Platz belegen. Das Rennen zur DM der Jugendklasse fand am Samstagmorgen statt. Benz hatte auf der 200 Meter langen Startgeraden einen guten Start und konnte in 3. Position ins Gelände einfahren. Benz verschärfte sofort das Tempo und setzte sich an die Spitze des etwa 40 köpfigen Feldes. In der ersten von insgesamt 3 Rennrunden konnte er alle Passagen ohne Probleme fahren und das Tempo sehr hoch halten, was im erstmal eine Führung von über 10 Sekunden auf die Verfolger gab. Etwa Mitte Runde 2 konnte jedoch Max Oertzen, der spätere Sieger den Vorsprung wett machen und an Benz wieder ran fahren. Auf der nächsten Runden gab es dann das Kopf an Kopfrennen der beiden Führenden die sich ein hartes Duell lieferten. Benz passierten dann in der letzten Rund zwei kleinere Missgeschicke auf rutschigem Untergrund die Oertzen nutzte und das Tempo nochmal verschärfte. Die Lücke war dann doch zu groß um nochmal zu attackieren. Mit 13 Sekunden Rückstand auf den Sieger und als junger Jahrgang startend aber ein Top Ergebnis und verdienter Deutscher Vizemeistertitel.